Innovative Lösungen für die Holzbearbeitung: Robotik und 3D-Druck im Einsatz

Überblick

Aktuelle Technologien, wie Robotik und 3D-Druck bieten neue, innovative und nachhaltige Möglichkeiten für die Holzverarbeitung. Der Trend zu kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots) die durch Leichtbau und erweiterte Sensorik enger mit Menschen zusammenarbeiten können hat vor allem für kleinere Betriebe das Potential den Einstieg in das Thema zu erleichtern. 

 

3D-Druck ist in der Prototypenfertigung und Entwicklung schon eine etablierte Technologie. Auch in der Fertigung von individuellen Produkten wird 3D Druck immer häufiger eingesetzt. Durch verschiedene Materialien z.B. mit Holz- oder Kohlefasern lassen sich immer breitere Anwendungsfelder abdecken. 

 

Im ersten Teil des Workshops gaben die Experten eine Einführung in die Theorie: Zunächst stellte Johannes Braumann (Creative Robotics, Kunstuniversität Linz) die Anwendungsfälle von Robotern in Holzbetrieben und die neuesten Forschungsrichtungen zu Robotern vor. Anschließend hörten die TeilnehmerInnen den Vortrag von Riegler (Wood K plus) zum Thema Cobots-Forschungslabor und den Ergebnissen der Umsetzungsprojekte von Wood K plus und DIH-Innov:ATE. Abschließend gab Jürgen Leßlhumer (Wood K plus) eine Einführung in den 3D-Druck und mögliche Anwendungen für die Holzbetrieben. 

 

Im zweiten, praktischen Teil konnten die Teilnehmer folgende Maschinen „live in action“ erleben und sogar selbst ausprobieren: (1) Industrieroboter KUKA IONTEC (J. Braumann), (2) Teaching und kleine Programme mit UR 5 Cobot (M. Riegler), (3) 3D-Druck mit Prusa MK3S (J. Leßlhumer). 

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des European Digital Innovation Hub Programms statt und wurde von der Europäischen Kommission, dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft sowie der FFG gefördert.